Website für Coaches: was drauf muss, damit jemand bucht
Wer einen Coach sucht, sucht selten am Dienstagmittag. Er sucht abends, wenn ihn etwas nicht loslässt. Er öffnet deine Seite und will in wenigen Sekunden wissen, ob du verstehst, worum es ihm geht. Eine Methodenliste beantwortet diese Frage nicht.
Coaches, Berater und Therapeuten verkaufen Vertrauen, bevor sie eine Stunde verkaufen. Eine gute Seite dafür hat fünf Abschnitte: wobei du hilfst, Wiedererkennen, wer du bist, wie es abläuft, und ein leichter erster Schritt.
Was Interessenten vor dem Buchen wissen wollen
- Geht es hier um mein Problem?
- Ist diese Person jemand, dem ich das erzählen kann?
- Was passiert, wenn ich mich melde? Muss ich gleich etwas kaufen?
- Was kostet das ungefähr?
Jede dieser Fragen, die offen bleibt, ist ein Grund, die Seite wieder zu schließen.
Die fünf Abschnitte einer Coaching-Website
- Wobei du hilfst, und wem. Eine Überschrift in den Worten deines Kunden. „Wenn im Team keiner mehr redet" statt „Systemische Konfliktberatung". Wie du den Satz findest, steht in Angebot in einem Satz.
- Wiedererkennen. Ein kurzer Abschnitt, der die Lage deines Kunden beschreibt, so genau, dass er nickt.
- Wer du bist. Ein echtes Foto und ein paar Sätze, warum du dafür die passende Person bist. Mehr in Über-mich-Seite schreiben.
- Wie es abläuft. Drei Schritte vom ersten Kontakt bis zur ersten Sitzung, mit Preis oder Einstiegspreis.
- Ein leichter erster Schritt. Eine Anfrage per Nachricht oder ein kurzes Kennenlernen. Keine Hürde, kein langes Formular.
Wie so eine Seite aussieht, zeigt die Demo-Website einer erfundenen Mediatorin.
Was auf Coaching-Websites oft fehlt
- Der Preis. Viele lassen ihn weg, weil er sich unangenehm anfühlt. Warum das Anfragen kostet, steht in Preis auf der Website nennen.
- Eine Grenze. Für wen du nicht arbeitest. Gerade im Coaching schafft das Vertrauen, weil es zeigt, dass du nicht jeden nimmst.
- Der Ablauf. Wer nicht weiß, was nach der Anfrage passiert, fragt lieber nicht an.
Eine Methode ist dein Werkzeug. Gekauft wird das, was danach anders ist.
Wenn du oft neue Angebote startest
Kurse, Retreats, Gruppenprogramme: Viele Coaches starten mehrmals im Jahr etwas Neues. Jedes davon braucht eine eigene Seite, weil jedes eigene Fragen auslöst. Das spricht nicht für eine große Website, sondern für eine klare Startseite plus je eine Angebotsseite, die schnell dazukommt.
Häufige Fragen
Was muss auf eine Website für Coaches?
Fünf Dinge: wobei du hilfst und wem, ein Abschnitt, in dem sich der Interessent wiedererkennt, wer du bist, wie die Zusammenarbeit abläuft, und ein einfacher Weg zur ersten Anfrage.
Sollte ich als Coach meinen Preis auf die Website schreiben?
Ja, zumindest einen Einstiegspreis oder eine Spanne. Wer keinen Preis findet, rechnet oft mit dem Schlimmsten und fragt gar nicht erst an.
Brauche ich als Coach mehrere Seiten oder reicht eine?
Für den Start reicht eine gut aufgebaute Seite. Mehrere Seiten lohnen sich, wenn du mehrere Angebote hast, etwa Einzelcoaching und ein Gruppenprogramm.
Wie bekomme ich als Coach Vertrauen über die Website?
Durch ein echtes Foto, einen klaren Ablauf und konkrete Belege statt Methodenlisten. Vertrauen entsteht, wenn der Besucher weiß, was ihn erwartet.
Brauche ich für jeden Kurs oder jedes Retreat eine neue Seite?
Oft ja, weil jedes Angebot eigene Fragen auslöst. Bei mir kostet jede weitere Angebotsseite 390 € netto.
Fazit
Eine Website für Coaches muss nicht viel können, aber sie muss Vertrauen aufbauen, bevor jemand anfragt. Fünf Abschnitte reichen dafür. Genau so ist der Onepager aufgebaut: 5 Abschnitte, Texte mit KI aus deinem Fragebogen, für 390 €. Alle Pakete stehen unter Leistungen.
← Zurück: Website ohne Updates und Wartung: was dafür anders gebaut sein muss · Weiter: Über-mich-Seite schreiben: was Kunden dort wirklich wissen wollen →
Website ohne Updates und Wartung: was dafür anders gebaut sein muss
Ständige Updates sind keine Eigenschaft von Websites, sondern von einer Bauweise.
Über-mich-Seite schreiben: was Kunden dort wirklich wissen wollen
Kein Lebenslauf, sondern ein Grund, dir zu vertrauen.
Website-Texte: was rein muss, damit Besucher verstehen, was du anbietest
Gute Texte entstehen nicht beim Schreiben, sondern vorher.